ist noch irritiert, wenn eigentlich erwachsene Menschen jenseits der 35 von ihren Eltern als „meine Mama“ oder „mein Papa“ reden?
Mir scheint das seit einiger Zeit in Mode zu sein. Und auch wenn ich selbst durchaus innig und liebevoll an meine Mutter und meinen Vater denke: Sie Freunden oder gar Fremden gegenüber als „meine Mama“ oder „mein Papa“ zu bezeichnen, käme mir nicht in den Sinn, weil merkwürdig, wenn nicht infantil vor.
Was mag der der Grund sein für diese neue Kindlichkeit? Was wollen die so Redenden sich oder ihrem Gegenüber signalisieren?
Fragen über Fragen. Während ich auf Antwort warte, freue ich mich an einem guten Song von „The Mamas & The Papas“ und finde es mehr als okay, daß sie nicht „The Mothers & The Fathers“ heißen – auch weil es ein Zuviel an Tiaitsch im Namen wäre.