Die man Familie nennt

„Die Nächte waren sowieso immer zu kurz. Das alles zusammen, die übergroße Nähe, die vielen Emotionen und der Schlafmangel, erzeugt diese spezielle Reibungsenergie, die man Familie nennt. Während die Kinder klein sind, während diese Reibung einen pausenlos nervt und bedrängt und man um Ruhe, Besinnung, Luft und Abstand ringt, ist unvorstellbar, dass man das alles eines Tages vermissen könnte.“ 

(Eva Menasse, „Alleinruhelage“, S. 55)

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