Lichtspiele: schönes Wort.
Früher ein Synonym für Kino, weswegen auch der wehmütig vermisste Kurt Scheel seine Film-Kolumne in der ´taz´ „Kurt Scheels Lichtspiele“ nannte.
Und vor kurzem noch habe ich hier die Behauptung aufgestellt, daß ein Sinn des Daseins sein könnte, sich – wann immer es das Leben und die Welt zulässt – an Licht- und Schattenspielen aller Art zu erfreuen.
Jetzt schickt mir Schwager Andreas aus der Toskana diesen sehenswerten Lichtspiel-Moment:
Italienisches Sonnenlicht, das durchs Fenster auf die Bruchsteinwand des Esszimmers fällt und damit die von Inka Gierden auf Blattgold gemalten Artischocken nochmal einfallsreicher in Szene setzt – gepriesen sei, wer auch immer dafür verantwortlich ist!