Zementmischer (29)

Anke ist voll eingestiegen in das „Zementmischer“-Thema und schreibt aus Italien:

„Noch ein Nachtrag zum Zement- bzw. Betonmischer:

Eigentlich war ich jetzt tiefenentspannt und voll und ganz zufrieden, was die Unterscheidung von Zementmischer (Kleinformat) und Betonmischer (Großformat) anbelangt und fühlte mich bestätigt und überzeugt von den Schwesterfotos aus Griechenland, die ich mit diesem aus San Nicola (eine der Isole Tremiti) dokumentieren und verfestigen wollte, auch wenn mir deren Präsenz unmittelbar neben dem Denkmal für die Gefallenen unpassend erschien:

Dann sehe ich aber im Baumarkt in Rom etwas Verstörendes, nämlich diese Gesellen, zum Verkauf, namens Betoniera:

Was sagt Ihr dazu?“

Ich sage dazu: Beide Fotos gefallen mir ausnehmend gut. Oben vor allem der orange-farbene Kanister als Farbtupfer. Und in meinen Augen halten sich die Zementmischer durchaus pietätvoll im Hintergrund und stören das Angedenken im Vordergrund nicht.

Bei den vier noch makellosen Gesellen in Rom mag ich die Choreographie: Alle vier schauen in verschiedene Richtungen. sieht irgendwie aus wie eine Boygroup.

Schließlich: Damit daß die Zementmischer in Italien „Betoniera“  heißen, kann ich gut leben. Im Italienischen bekommt der Zementmischer dadurch eine fast feminine Anmut.

Meine Lieblings-Betoniera-Geschichte verlinke ich hier nochmal:

Zementmischer (14) | Sankt Neff

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