Was bin ich froh, daß das vor ein paar Wochen noch möglich war: Echte Menschen treffen sich in echt in echten Räumen, sitzen auf echten Stühlen, lesen sich in echt Geschichten vor und hören echt zu.
So begab es sich märchenhafterweise am 8. Oktober 2020, daß ich gemeinsam mit Ulrich Matthes einer erklecklichen Anzahl erlesener Menschen im Europäischen Theater-Institut über den Dächern von Berlin ziemlich viele ziemlich kurze Kapitel aus meinem Miniatur-Roman „Sonst war nichts“ vorlesen durfte.
Das heißt: Hauptsächlich las Ulrich Matthes. Und währenddessen hatte auch ich das Vergnügen, dabei zuhören zu dürfen, wie ein großer Könner meine Texte anscheinend oder scheinbar anstrengungslos nobilitierte, indem er sie vortrug, wie er sie eben vortrug.
Wer nicht so viel Zeit hat, kann sich hier einen kurzen Eindruck verschaffen:
Wer viel Zeit, kann sich hier einen langen Eindruck, von der kompletten Lesung nämlich, verschaffen, die Oliver Nötzel dankenswerterweise aufgenommen hat:
Was bin ich froh, daß es jetzt Beweise gibt. Daß das nämlich tatsächlich genau so stattgefunden hat.




