Was ist das, fragte ich mich neulich, als mir der algorhitmisierte Zufall diesen Song hier servierte? Vielleicht ein Lied, das Hildegard Knef in ihren späten Jahren gemeinsam mit Till Brönner aufgenommen hat? Nein, sagte mir das Display, das ist ein Lied von Sophia Kennedy – das sie aber ganz sicher mit der Absicht geschrieben und eingespielt hat, wie Hildegard Knef zu singen und zu klingen:
Mochte ich auf Anhieb. Und Johanna Adorján feiert den Song über das Feiern heute zu Recht ausführlich in der ´Süddeutschen´, vor allem die aus der Zeit gefallene Besonderheit, einzelne Konsonanten wie das r und vor allem die am Ende eines Wortes sehr deutlich zu artikulieren – eben ganz in der Tradition Hildegard Knefs.
Was mir am Titel des Liedes so gefällt: Man kann ihn einerseits als Aufforderung zum Einschenken eines angemessen großen Glases lesen, andererseits aber auch als elliptischen Wunschzettel: Schenke mir ein Lächeln, ein Auto, ein Lied.
P.S. Warum Hildegard Knef kwasi mit Sankt Neff, also mir, verwandt ist, könnt Ihr weiter unten, also früher, kwasi hier
lesen, so Ihr wollt.