„Die erlösende Wirkung des Satzes: Ich werde darüber nachdenken.“
(Axel Hacke in der Rubrik „Was ich gern früher gewusst hätte“ im ´Zeit-Magazin)
„Die erlösende Wirkung des Satzes: Ich werde darüber nachdenken.“
(Axel Hacke in der Rubrik „Was ich gern früher gewusst hätte“ im ´Zeit-Magazin)
Ich weiß nicht, warum mir dazu (ich liebe diese Rubrik im ZEIT-Magazin) dieser Satz von Jean Paul in den Sinn kommt, den ich fast täglich im Schaufenster eines Bestattungsinstituts um die Ecke sehe: „Die Erinnerung, ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können“ . Ich finde das irgendwie wunderbar und auch tröstlich. Schlägt der Endlichkeit ein Schnippchen.
Nun habe ich heute gelesen, dass Arthur Schnitzler diesen Satz aufgegriffen und in den Abgrund gedacht hat: „Manchmal mag das zutreffen. Öfter aber ist die Erinnerung die einzige Hölle, in die wir schuldlos verdammt werden.“
Das ist weder wunderbar noch tröstlich…