Verliebt in die Beatles (2)

Vor gut vier Jahren habe ich hier anlässlich der Dokumentation „Get back“ von Peter Jackson meine Liebe zu den Beatles in Worte zu kleiden versucht.

Genährt wurde diese Liebe zwischenzeitlich durch den aus älterem Bild- und Tonmaterial kompilierten neuen Beatles-Song,

der mich bei jedem Anschauen aufs neue rührt: Wie hier die gealterten Beatles auf die mittelalten und ganz jungen treffen, die noch lebenden auf die schon verstorbenen, wie die Zeit hier aufgehoben ist zugunsten eines heiteren, albernen, melancholischen Miteinanders – so oder ähnlich stellt sich ein Kind wie ich den Himmel vor.

Die Anfälligkeit für Sentiment wird älter werdend nicht besser, und wer liebt,  ist,  auch das nichts Neues, verletzbar.

Was weht tut, ist die Erkenntnis, daß auch die Beatles sterblich sind. Bei John und George mußten wir es schon erleben, beim für immer jungen Paul höre ich die Sterblichkeit schmerzlich im neuen Lied. Ein wirklich schöner, schlichter und sentimentaler Song, gesungen von einer deutlich gealterten und erfreulicherweise nicht KI-verjüngten Stimme:

„No one needs to cry“

– leichter gesungen als getan, lieber Paul.

Soweit meine unbeholfenen Worte zum heutigen Himmelfahrtstag.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.