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In der ´Süddeutschen´ las ich vor einer Woche einen Artikel über das Älterwerden und die Befassung mit der eigenen Sterblichkeit. Darin wird der Wiener Psychotherapeut Alfried Längle zitiert, der vom Älterwerden betroffenen  Menschen folgenden Rat gibt:

„Sie sollten erkennen, dass das Leben endlich ist, und es immer für etwas die höchste Zeit ist, weil die Möglichkeiten ständig vergehen.“

Das ist ja schon fast ein Gedicht, dachte ich. Und fügte das noch Fehlende hinzu:

 

Rat an älter Werdende wie mich

 

Erkenne allmählich die Endlichkeit.

Wohl dem, der beizeiten versteht,

daß das, was geht, ständig vergeht.

Für etwas ist immer die höchste Zeit.

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